14.06. Herstellung von Leinengarn – aus Flachs wird Leinen
Die erfahrene Flachs-Spezialistin Monka Ahrend zeigte wie Leinen früher hergestellt wurde – lebendig, anschaulich und zum Mitmachen. Ob Riffeln, Brechen, Hecheln, Spinnen oder Färben: Hier durfte
selbst Hand angelegt und die einzelnen Verarbeitungsschritte ausprobiert werden. So wurde der Weg von der Pflanze zum Garn direkt erlebbar.
23.05. Wildbienen, kleine Helden – große Wirkung
Imker Nils Hinse vermittelte anschaulich und kindgerecht grundlegendes Wissen über Wildbienen. Verschiedene Arten wurden vorgestellt und es wurde erläutert, wie Wildbienen leben und warum sie für
unsere Ökosysteme und die Biodiversität unverzichtbar sind.
Im Anschluss erhielten die Teilnehmenden vorgezogene Futterpflanzen, die sie zu Hause oder auf gemeinschaftlichen Flächen einpflanzen konnten.
10.05. Wild gesammelt – selbst gemacht: Spitzwegerichsalbe am Lagerfeuer
Natur- und Wildnispädagoge Ralf Herbst zeigte wie vielseitig und wertvoll unsere Pflanzenwelt ist. Es wurde Spitzwegerich gesammelt und am Lagerfeuer Schritt für Schritt eine Salbe hergestellt, die in kleine Dosen abgefüllt und mit nach Hause genommen wurde.
1qm Lein ist ein deutschlandweites Mitmach- und Communityprojekt. 2025 war die erste Anbausaison: Faserlein (Flachs) ist in privaten Gärten, auf Balkonen, vor Kultureinrichtungen und in Gemeinschaftsgärten gewachsen. An rund 1000 Orten hat die blaue Blume im vergangenen Jahr geblüht.
Daran wollten wir 2026 anknüpfen und haben daher am Sonnabend, den 19.4. ca. 10 qm Flachs in der NABU-Oase ausgesät. Monka Ahrend als Expertin hat die Kinder und Erwachsenen von der Aussaat über die Ernte bis zur Weiterverarbeitung als Leinen bestens informiert. Nach der Theorie kam die Praxis des Säens und zum Abend hin kam wie bestellt der Regen. Jetzt werden wir noch 100 Tage warten, dann kann geerntet werden.
Wir waren heute, am 10. März, bei schönstem Wetter richtig produktiv! Die Trockenmauer wurde an der rechten Seite erweitert, der Boden für den Flachs teilweise vorbereitet und der Schaukasten wurde neu bestückt.
Das im wahrsten Wortsinne Größte war die Spende eines Insektenhotels durch den NABU Barsinghausen - vielen Dank dafür!
Aufgrund der gestiegenen Temperaturen begann der Aufbau des Krötenzaunes bereits am 21.2.
Wir hoffen, dass wir mehr Kröten finden werden als im letzten Jahr. Der Anfang ist auf jeden Fall - siehe Bilder - gemacht.
Endergebnis nach Zaunabbau am 27.3.: Leider stagnieren wir auf niedrigem Niveau mit lediglich 50 Kröten und 7 Molchen.