05.09.2020   BAT-Night

 

Die NABU-Kids nahmen an der unterhaltsamen Führung von Thomas Schäfer, Fledermausbotschafter des Landkreises, teil.

Besonders der Umgang mit den Bat-Detektoren, mit denen die Laute der Fledermäuse fürs menschliche Ohr hörbar gemacht werden, brachten großes Interesse.

Am Erlengrund angekommen,sausten uns die Zwergfledermäuse nur so um die Ohren.

 

 

27.06.2020  Erkundung der NABU-Oasenerweiterung

 

Unsere erste Aktion nach dem Corona-Lockdown. Endlich konnten die NABU-Kids die NABU-Oasenerweiterung bis zur Erlengrundstraße erkunden. Besonders interessant war die Blühwiese, wo es einige Schmetterlinge und Wildbienen zu entdecken gab. Da die Melde sich so weit ausgebreitet hatte, dass sie drohte einige kleinere Pflanzen zu ersticken, wurden diese an einigen Stellen entfernt.

 

Coronapause

 

07.03.2020 Müllsammelaktion

 

 

Die Nenndorfer NABU-Kids sammelten allen Müll, den sie auf der alten Bahntrasse zwischen Hallenbad und Doudevillestraße finden konnten. Ausgestattet mit Greifern vom Bauhof gingen sie äußerst engagiert ans Werk. Hauptsächlich fanden sie Dinge aus Plastik wie Süßigkeitenverpackungen, Eimer oder  auch eine Zahnbürste. Aber auch Alkoholflaschen, Feuerzeuge und einen alten Topf. Ganz besonders ärgerlich fanden die Kinder und Jugendlichen die Tatsache, dass sehr viele, offensichtlich gefüllte, Hundekotbeutel gefunden wurden. Demnach gibt es in Bad Nenndorf Hundebesitzer, die die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner einsammeln und diese unbeobachtet samt Plastikbeutel wieder in der Natur entsorgen. Nun dauert es statt 5 Tagen ungefähr 50 Jahre, bis dieser Hundehaufen inklusive Beutel verrottet ist. "Und das Blödeste waren die vielen Zigarettenkippen“ meinte Jannis (8 Jahre) “können die Leute die nicht in einen Mülleimer werfen?“

 

Es sieht nicht nur unschön aus, wenn so viel Müll herumliegt. Die NABU-Kids hatten aber andere Beweggründe, weshalb sie die Wiesen und Büsche von Unrat befreit haben: Man hört in der Vogelwelt nämlich schon die ersten Balzgesänge. Bald werden Amsel und Meise eifrig anfangen Nester zu bauen. Und dazu nehmen sie alles, was sie für brauchbar erachten - auch Plastik. Dieses kann in den Nestern für Jungvögel lebensbedrohlich werden. Etwa, wenn das Regenwasser nicht abfließen kann. Manche Tiere, hauptsächlich an und in Gewässern, verwechseln Plastik mit Nahrung und verhungern mit vollem Magen, weil dieser mit Dingen gefüllt ist, die keine Nährstoffe

enthalten und nicht verstoffwechselt werden können.

 

"Bitte macht mit und schmeißt Müll in die Tonne, und sei er auch so klein, wie eine Zigarrettenkippe!“ wünschen sich die heranwachsenden Naturschützer von ihren Mitmenschen.